Mein Mann hat sich einen Hund geholt, schon ein paar Jährchen und jetzt ist der Hund der Mittelpunkt.
Es gibt keine Zweisamkeit mehr. Wenn ich anspreche, dass es mir zu viel ist, ist mein Mann beleidigt, fühlt sich angegriffen und meint: der arme Hund fühlt sich ausgeschlossen und ist traurig.
Er vermenschlicht seinen Hund extrem und ich mag aufgrund der Reaktionen meines Mannes auch gar nicht mehr ansprechen, dass es mich stört.
Manchmal glaube ich sogar er liebt seinen Hund mehr als mich. Egal wie oft wir darüber schon geredet haben oder andere ihn darauf aufmerksam gemacht haben, es reißt immer wieder ein und ändert sich nie nachhaltig.
Der Hund darf alles und seine Bedürfnisse sind primär, während ich gefühlt links liegen gelassen werde von meinem Mann, sobald der Hund ankommt und etwas will.

Bitte betet für uns.