Guten Tag,
ich wende mich an Sie mit einem Gebetesanliegen: Ich hatte letztes Jahr im Februar einen Unfall und hatte den Oberschenkel mehrmals gebrochen. Im Laufe der Zeit ging ich zu einem Chiropraktiker, der mich versuchte einzurenken, weil ich immer noch nicht so gut laufen konnte. Danach fing es an: Ich konnte kaum noch sitzen, hatte Schmerzen im Sitzen, sodass ich gleich wieder aufstehen musste. So geht es jetzt schon ein halbes Jahr. Ich bin dadurch sehr einsam geworden. Ich lebte sowieso schon alleine, war nie verheiratet und habe auch keine Kinder. Ich habe einige Ärzte aufgesucht, aber ihre Behandlung hat mir nicht geholfen. Ich kann nicht mehr in den Gottesdienst gehen und verbringe die meiste Zeit alleine. Oft liege ich nur noch im Bett und habe keine Lust mehr aufzustehen. Auch merke ich immer wieder. dass mir eine innere Sicherheit fehlt. Ich bin oft so verzweifelt, dass ich oft die Telefonseelsorge anrufe. Das tut mal für einen Augenblick gut, aber mein Problem bleibt. Manchmal möchte ich meinem Leben ein Ende machen. Ich bin Christin, und bete oft ununterbrochen zu Jesus, einfach immer wieder: „Jesus, hilf mir. Jesus hilf mir …“ Oft bin ich so verzweifelt. Ich würde so gerne unter Menschen gehen und Kontakte haben. Das geht nur mit Telefon, aber das ist mir zu wenig. In eine Gruppe in der FeG in Gießen – einem Frauenkreis – gehe ich noch, denn sie wissen um meine Beschwerden. Ich sitze dann auf Eisbeutel so lange bis ich es nicht mehr aushalte und stehe dann auf, da stört sich niemand dran, wie sind aber auch nur so 7 Frauen. Nur stehen kann ich auch nicht immer, bin habe nicht die Kraft dazu. Ich möchte so gerne wieder sitzen können wie andere Menschen auch.
Ich hatte das Problem schon einmal vor 8 Jahren. Damals hat mir Gott geholfen, dass es besser wurde und ich wieder am Leben teilnehmen konnte. Durch einen Arzt hatte Gott mir geholfen. Aber in diesem Wirbelsäulenzentrum in Frankfurt war ich vor einiger Zeit zweimal wieder, aber diesmal wurde es nicht besser.
Ich höre sehr oft die Prdigten von Andreas Herrmann und sie bewegen mich sehr. Ich merke oft, dass man Gott ganz konkret erfahren kann. Danach sehne ich mich sehr und ich bete oft, dass Gott mich seine Nähe spüren lässt, Aber ich spüre ihn nicht. Ich war viele Jahre im ERF in Wetzlar beschäftigt und habe für Gott gearbeitet.
Danke, wenn Sie für mich beten, dass ich wieder sitzen kann und am Leben teilnehmen kann.
Mit liebem Gruß